Am 6. Oktober kam das Ökomobil zu uns Viertklässlern. Weil es aber relativ groß ist und wir für unser Thema auch Wald um uns herum brauchten, parkte es am Kleinengstinger Sportplatz. Also zogen wir um 8.15 Uhr mit unseren Rucksäcken und warm eingepackt los.
Wir liefen so etwa eine dreiviertel Stunde. Am Sportplatz angekommen, stellte sich Sabine Reußink vor, die den Vormittag mit uns gestaltete. Zuerst machten wir Spiele mit Holzwäscheklammern. Jeder von uns bekam zum Beispiel eine Klammer angeheftet und wir mussten dann versuchen, diese Klammer bei einem anderen Kind festzumachen. Wer am Schluss keine Klammer an sich dran hatte, hatte gewonnen. Da es ziemlich kalt war, war dieses Bewegungsspiel genau das richtige, um warm zu werden. Danach durften wir in Gruppen Waldtiere (aus Holz) suchen, die Sabine in einem bestimmten Bereich versteckt hatte. Dabei durften wir nicht miteinander sprechen, sondern uns nur durch Zeichensprache verständigen. Es war gar nicht so einfach, alle Tiere zu finden!
Anschließend hatten wir eine Vesperpause und konnten uns im Sportheim kurz aufwärmen. Nach der Stärkung durften wir das Ökomobil auch von innen kennenlernen. Wir überlegten uns, was unserer Umwelt und den Tieren schadet. Anschließend zeigte uns Sabine, wo und wie wir kleine Insekten und andere Bodenbewohner finden und sammeln können und wir zogen in Gruppen los, um unter Stämmen, Laub und Steinen zu suchen. Im Anschluss untersuchten wir die gefundenen Tiere mit einem Mikroskop. Das war vielleicht interessant! Unter dem großen Mikroskop konnten wir dann auch noch an einem großen Bildschirm eine Wolfsspinne und weitere Tiere betrachten.
Zum Schluss ließen wir noch unsere Tiere frei und brachten sie wieder in ihre Verstecke zurück. Unsere Eltern holten uns ab und wir verabschiedeten uns voneinander. Schon war ein toller Vormittag leider zu Ende.